Heute mehr Hintergrund

Die „Dommeile“ heute nur einmal gestreift. Auf dem kurzen Weg zwischen Wohnung und Büro, für den ich sonst nur 5 Minuten brauche, geht es in diesen Tagen nie unter 15. Recht so. 

Ansonsten war vor allem Arbeit im Hintergrund, „backstage“, angesagt: Letzte Vorbereitungen für das Pontifikalamt am Freitag nachmittag, bei dem es anschließend die Möglichkeit zur persönlichen Einzelsegnung geben wird. Für die Heilig-Rock-Tage ein Novum und ein Experiment. Ob es angenommen wird? Ich werde berichten. Bei Besuchen in den Pfarreien begegne ich jedenfalls immer wieder auch der Bitte von Erwachsenen um einen persönlichen Segen. Das ist nicht nur Kindersache. Menschen spüren zunehmend deutlicher, dass wir uns in all unserem Wohlstand nicht alles kaufen und selbst geben können. Das Wichtigste in unserem Leben bekommen wir ohnehin nur gratis.

Genau das zu vermitteln, wird auch eine der wichtigen Aufgaben der 60 jungen Religionslehrerinnen und -lehrer sein, denen ich am Nachmittag in der Katholischen Akademie die Urkunden mit der sogenannten Missio, der bischöflichen Beauftragung zur Erteilung des Religionsunterrichts, überreiche. Innerkirchlich oft gescholten, von den Lehrerkollegen manchesmal belächelt, gehören die Religionslehrer nicht selten zu den wenigen, die den Schülern die Chance bieten, mit Gott, Glaube und Kirche auf Tuchfühlung zu gehen. Danke dafür!

8 Responses to “Heute mehr Hintergrund”

  1. Thomas sagt:

    @editor:
    Öha. Ja Wahnsinn. Wer hat denn für sowas Zeit, wenn die Kinder im Dom rumtollen, die Menschen den Heiligen Rock ansehen und die Stadt voller Leben ist? Sehr erstaunlich.

  2. altfried g. rempe sagt:

    @ Thomas: editor ist gekickt – als Häretiker lässt sich auch ein gestandener Weihbischof nicht verunglimpfen… Aber Zeit hat da jemand ohne Ende, anscheinend.

  3. Ernst sagt:

    @all. Tssss! Ohren auf Durchzug stellen…

  4. altfried g. rempe sagt:

    funktioniert halt bei den Augen nicht – und wenn man noch was zwischen den Ohren hat…

  5. Ernst sagt:

    War mehr bildlich gemeint.

  6. Thomas sagt:

    Mensch Altfried! Dich gibt’s noch! Spielst Du noch die Deinem Vornamen gemäße Flöte?

    Und das Editorenkicken: ist ja schade um die Arbeit, die er sich gemacht hat. Aber das war wirklich Quatsch …

  7. altfried g. rempe sagt:

    @Thomas
    Sorry – aber auf dem Bild erkenn ich Dich nicht wieder – hilf mir auf die Sprünge!?

  8. Thomas sagt:

    @Altfried – Stichworte: Wendelin Köster, Cornelia Probst, MJC Mergener Hof, so Anfang der 70er. Schick mir Deine eMail-Adresse, dann erzähle ich Dir Näheres.

    Und das mit dem Bild: Mach Dir nichts draus. Es sind dreißig Jahre …

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