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	<title>Kommentare zu: Planung und Segen</title>
	<link>http://heilig-rock-blog.de/2007/04/27/planung-und-segen/</link>
	<description>heilig-rock-blog von Weihbischof Dr. Stephan Ackermann</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 07:35:58 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Johanna</title>
		<link>http://heilig-rock-blog.de/2007/04/27/planung-und-segen/#comment-58</link>
		<author>Johanna</author>
		<pubDate>Tue, 01 May 2007 11:53:15 +0000</pubDate>
		<guid>http://heilig-rock-blog.de/2007/04/27/planung-und-segen/#comment-58</guid>
		<description>Den persönlichen Segen habe ich in diesen Heilig Rock Tagen als einen Höhepunkt erlebt. Alleine schon die Handauflegung verbindet. So wie das Motto des Papstbesuches in Bayern "Wer glaubt ist nicht allein" Meine Mutter hat mir als Kind immer ein Kreuzzeichen gemacht, wenn ich zu Schule gegangen bin. Finden das unsere Kinder eigentlich heute uncool? Für mich war es etwas selbstverständliches und keine Show. Und die Handauflegung bei der persönlichen Segnung war wie "Tuchfühlung mit Gott". Ich wünsche mir weitere Gottesdienste mit diesem Ritus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den persönlichen Segen habe ich in diesen Heilig Rock Tagen als einen Höhepunkt erlebt. Alleine schon die Handauflegung verbindet. So wie das Motto des Papstbesuches in Bayern &#8220;Wer glaubt ist nicht allein&#8221; Meine Mutter hat mir als Kind immer ein Kreuzzeichen gemacht, wenn ich zu Schule gegangen bin. Finden das unsere Kinder eigentlich heute uncool? Für mich war es etwas selbstverständliches und keine Show. Und die Handauflegung bei der persönlichen Segnung war wie &#8220;Tuchfühlung mit Gott&#8221;. Ich wünsche mir weitere Gottesdienste mit diesem Ritus.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://heilig-rock-blog.de/2007/04/27/planung-und-segen/#comment-51</link>
		<author>Thomas</author>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2007 14:27:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://heilig-rock-blog.de/2007/04/27/planung-und-segen/#comment-51</guid>
		<description>Ich glaube, es ist gut, wenn die Menschen sich untereinander wieder öfter segnen. Der Segen wird immer im Auftrag einer höheren Instanz gegeben, er spricht los von zuviel Verantwortung und Unsicherheit und sagt: es ist gut, dies hier ist nun beendet, fang neu an. Wenn die Menschen sich den Segen der Bischöfe holen, dann können sie wieder eine Zeitlang aufrechter gehen, weil sie sich gesehen und angenommen fühlen. 

So könnten auch Eltern verstärkt darüber nachdenken, ob sie nicht ihre Kinder mit ihrem elterlichen Segen ins Leben entlassen könnten. Das würde bedeuten: ich habe meine Erziehungsarbeit jetzt beendet, ich bin nicht mehr dein Erzieher mit der entsprechenden Weisungskompetenz, sondern ab jetzt dein Partner, und ich möchte es auch sein. Du kannst mich jederzeit fragen, wenn Du unsicher bist - aber ich habe nicht mehr zu bestimmen. Du bist so, wie ich mir meinen Sohn / meine Tochter immer vorgestellt habe. Dem Kind gäbe es die ausgesprochene Wertschätzung, jetzt selbst verantwortlich zu sein und nicht mehr gehorchen zu müssen: es ist wenigstens einmal ausgesprochen, dass es jetzt so ist. Ich glaube, das fehlt im Moment in unserer Gesellschaft, obwohl es die Tradition des "väterlichen Segens" wohl seit langer Zeit gegeben haben muss. 

Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Kirche sich dafür einen Ritus überlegen würde, vielleicht in der Form eines Abendlobs? Oder geibt es da schon was?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, es ist gut, wenn die Menschen sich untereinander wieder öfter segnen. Der Segen wird immer im Auftrag einer höheren Instanz gegeben, er spricht los von zuviel Verantwortung und Unsicherheit und sagt: es ist gut, dies hier ist nun beendet, fang neu an. Wenn die Menschen sich den Segen der Bischöfe holen, dann können sie wieder eine Zeitlang aufrechter gehen, weil sie sich gesehen und angenommen fühlen. </p>
<p>So könnten auch Eltern verstärkt darüber nachdenken, ob sie nicht ihre Kinder mit ihrem elterlichen Segen ins Leben entlassen könnten. Das würde bedeuten: ich habe meine Erziehungsarbeit jetzt beendet, ich bin nicht mehr dein Erzieher mit der entsprechenden Weisungskompetenz, sondern ab jetzt dein Partner, und ich möchte es auch sein. Du kannst mich jederzeit fragen, wenn Du unsicher bist - aber ich habe nicht mehr zu bestimmen. Du bist so, wie ich mir meinen Sohn / meine Tochter immer vorgestellt habe. Dem Kind gäbe es die ausgesprochene Wertschätzung, jetzt selbst verantwortlich zu sein und nicht mehr gehorchen zu müssen: es ist wenigstens einmal ausgesprochen, dass es jetzt so ist. Ich glaube, das fehlt im Moment in unserer Gesellschaft, obwohl es die Tradition des &#8220;väterlichen Segens&#8221; wohl seit langer Zeit gegeben haben muss. </p>
<p>Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Kirche sich dafür einen Ritus überlegen würde, vielleicht in der Form eines Abendlobs? Oder geibt es da schon was?</p>
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